Soleier nach DDR-Rezept: Ein würziger Klassiker

Soleier sind ein beliebter Klassiker der DDR-Küche, der besonders in Kneipen oder bei festlichen Gelegenheiten serviert wurde. Die hartgekochten Eier werden in einer würzigen Lake eingelegt, die aus Essig, Wasser und Gewürzen besteht, und bekommen so ihren einzigartigen Geschmack. Besonders zur Osterzeit oder als herzhafter Snack zwischendurch waren Soleier eine echte Delikatesse.

Eier, Essig, Wasser, Salz, Zwiebeln und Gewürze liegen auf einem Schneidebrett bereit zur Zubereitung.
Eier, Essig, Wasser, Salz, Zwiebeln und Gewürze liegen auf einem Schneidebrett bereit zur Zubereitung.

Warum Soleier?

Soleier sind nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch lange haltbar. In der DDR waren sie besonders beliebt, weil sie aus wenigen, einfachen Zutaten bestehen und eine würzige, leicht scharfe Note haben. Sie eignen sich hervorragend als herzhafter Snack zu Bier oder als Appetitanreger bei größeren Mahlzeiten. Das Einlegen der Eier sorgt dafür, dass sie ihren Geschmack intensivieren und durch die Gewürze eine besondere Würze erhalten.

Essig, Wasser, Salz, Lorbeerblätter, Senfkörner und Zwiebeln werden in einem Topf zusammen aufgekocht.
Essig, Wasser, Salz, Lorbeerblätter, Senfkörner und Zwiebeln werden in einem Topf zusammen aufgekocht.

Einfache Zutaten, großer Geschmack

Die Zutaten für Soleier nach DDR-Rezept sind schlicht, aber in Kombination entsteht ein einzigartiger Geschmack:

  • Eier: Hartgekocht und die Hauptzutat des Gerichts.
  • Essig: Verleiht den Eiern die typische Säure.
  • Wasser: Basis für die Sole.
  • Salz: Für die notwendige Würze.
  • Zwiebeln: Geben den Soleiern eine leichte Schärfe.
  • Gewürze: Lorbeerblätter, Senfkörner und Pfefferkörner für die typische Würze.
Die Soleier werden aufgeschnitten und das Eigelb mit Gewürzen vermischt und in die Hälften gefüllt, mit Zwiebelringen serviert.
Die Soleier werden aufgeschnitten und das Eigelb mit Gewürzen vermischt und in die Hälften gefüllt, mit Zwiebelringen serviert.

Persönliche Anmerkungen

Soleier erinnern mich immer an die Familienfeste meiner Kindheit. Besonders zu Ostern wurden sie von meiner Großmutter zubereitet und in großen Gläsern auf den Tisch gestellt. Der scharfe, würzige Geruch, der sofort in die Nase steigt, wenn man das Glas öffnet, und die Kombination aus cremigem Eigelb und der säuerlichen Sole machen die Eier zu etwas ganz Besonderem. Am besten schmecken sie, wenn sie ein paar Tage durchgezogen sind und die Gewürze ihr volles Aroma entfalten konnten.

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Auch heute bereite ich Soleier gerne vor, wenn ich einen herzhaften Snack oder eine rustikale Vorspeise brauche. Sie sind einfach zu machen und immer ein echter Hingucker.

Die hartgekochten Eier werden in einem großen Einmachglas mit der heißen Lake übergossen und müssen mehrere Tage ziehen.
Die hartgekochten Eier werden in einem großen Einmachglas mit der heißen Lake übergossen und müssen mehrere Tage ziehen.
Die hartgekochten Eier werden in einem großen Einmachglas mit der heißen Lake übergossen und müssen mehrere Tage ziehen.

Soleier nach DDR-Rezept

Soleier nach DDR-Rezept sind ein würziger Klassiker, der einfach zuzubereiten und lange haltbar ist. Die Kombination aus hartgekochten Eiern und der würzigen Essig-Lake macht sie zu einem beliebten Snack oder einer rustikalen Vorspeise. Mit minimalem Aufwand lassen sich Soleier in großen Mengen vorbereiten und sind immer ein Hit bei Feiern oder als Beilage zu Bier und herzhaften Speisen.

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Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 15 Minuten
Ziehzeit 2 Tage
Gesamtzeit 2 Tage 30 Minuten
Gericht Eiergericht
Küche Deutschland
Portionen 4 Personen
Kalorien 80 kcal

Kochutensilien

  • 1 Topf: Zum Kochen der Eier und der Lake.
  • 1 Einmachglas oder Schüssel: Zum Einlegen der Eier in die Lake.
  • 1 Schneidebrett und Messer: Zum Schneiden der Zwiebeln und zum Vorbereiten der Eier.

Zutaten
  

  • 10 Eier
  • 500 ml Essig
  • 500 ml Wasser
  • 3 EL Salz
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Pfefferkörner

Zubereitung
 

  • Die Eier in einem Topf mit Wasser 10 Minuten lang hart kochen. Anschließend die Eier abschrecken und die Schale vorsichtig an mehreren Stellen anknacken, sodass sie leicht gesprungen ist, aber nicht vollständig entfernt wird.
  • In einem großen Topf Essig, Wasser, Salz, Lorbeerblätter, Senfkörner und Pfefferkörner aufkochen. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, dann zur Lake hinzufügen. Alles etwa 5 Minuten köcheln lassen, damit sich die Aromen gut verbinden.
  • Die gesprungenen Eier in ein großes Einmachglas oder eine Schüssel legen und die heiße Lake darüber gießen, bis die Eier vollständig bedeckt sind. Das Glas gut verschließen und die Soleier mindestens 2 Tage im Kühlschrank ziehen lassen, damit sie den vollen Geschmack annehmen.
  • Die Soleier werden aufgeschnitten und das Eigelb herausgenommen. Das Eigelb wird mit etwas Öl, Senf, Salz und Pfeffer vermischt und wieder in das Eiweiß gefüllt. Die Eierhälften können mit ein paar Zwiebelringen und etwas Lake serviert werden.

Anmerkungen

Varianten der Soleier

 
  • Mit scharfer Note: Wer es etwas schärfer mag, kann Chilischoten oder etwas scharfen Senf in die Lake geben.
  • Mit Dill: Frischer Dill passt hervorragend zu Soleiern und kann der Lake zugegeben werden, um ein frisches Aroma zu erzeugen.
  • Mit Rote-Bete-Saft: Für eine farbenfrohe Variante können die Eier in einer Mischung aus Rote-Bete-Saft und Essig eingelegt werden, was ihnen eine rötliche Färbung verleiht.
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Nährwerte

Calories: 80kcalCarbohydrates: 1gProtein: 6gFat: 5g
Schlagwörter Deutschland, Eiergericht
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