Rotkrautsalat nach DDR-Rezept: Ein frischer, würziger Klassiker

Rotkrautsalat war ein beliebter Salat in der DDR-Küche. Er bot eine einfache, aber geschmackvolle Möglichkeit, frisches Gemüse zu servieren und war als Beilage zu vielen Gerichten geschätzt. Besonders im Herbst und Winter, wenn Rotkohl geerntet wurde, war dieser Salat oft auf den Tischen der DDR zu finden. Der Rotkrautsalat zeichnet sich durch seine knackige Textur und seine feine Säure aus, die durch Essig und Öl verstärkt wird. Das macht ihn zu einer idealen Beilage für deftige Gerichte oder als erfrischende Vorspeise.

Ein frischer Kopf Rotkohl, Zwiebeln, Äpfel, Essig, Öl und Gewürze liegen auf einem Schneidebrett bereit.
Ein frischer Kopf Rotkohl, Zwiebeln, Äpfel, Essig, Öl und Gewürze liegen auf einem Schneidebrett bereit.

Warum Rotkrautsalat?

Rotkrautsalat ist nicht nur einfach zuzubereiten, sondern auch eine gesunde und kostengünstige Beilage. Er lässt sich gut vorbereiten und passt zu fast jedem Gericht. Durch die Kombination aus knackigem Rotkohl, leichter Säure und etwas Süße entsteht ein harmonischer Geschmack, der sowohl warm als auch kalt genossen werden kann. In der DDR war Rotkraut ein wichtiges Grundnahrungsmittel, und dieser Salat war eine praktische Möglichkeit, das Gemüse vielseitig zu verwenden.

Der Rotkohl wurde in feine Streifen gehobelt, die Zwiebeln und Äpfel sind fein geschnitten, alles ist bereit für die Marinade.
Der Rotkohl wurde in feine Streifen gehobelt, die Zwiebeln und Äpfel sind fein geschnitten, alles ist bereit für die Marinade.

Einfache Zutaten, voller Geschmack

Die Zutaten für Rotkrautsalat nach DDR-Rezept sind einfach und regional verfügbar:

  • Rotkohl: Die Hauptzutat, die für den typischen Geschmack und die kräftige Farbe sorgt.
  • Zwiebeln: Für eine herzhafte Note.
  • Essig: Verleiht dem Salat seine angenehme Säure.
  • Öl: Für eine leichte, samtige Konsistenz.
  • Zucker: Für eine dezente Süße, die die Säure ausgleicht.
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken.
  • Äpfel (optional): Für eine fruchtige Note, die gut mit dem Rotkohl harmoniert.
Die Zutaten für die Marinade – Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer – werden in einer Schüssel miteinander vermischt.
Die Zutaten für die Marinade – Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer – werden in einer Schüssel miteinander vermischt.

Persönliche Anmerkungen

Rotkrautsalat war bei uns zu Hause immer eine willkommene Beilage, besonders zu Fleischgerichten wie Rouladen oder Schnitzel. Meine Mutter bereitete den Salat oft am Vortag zu, damit er gut durchziehen konnte. Ich erinnere mich an die knackige Frische des Kohls und die leicht süß-säuerliche Marinade, die den Salat so besonders machte. Besonders in den Wintermonaten, wenn der Rotkohl frisch vom Feld kam, war dieser Salat bei uns regelmäßig auf dem Tisch.

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Der Rotkrautsalat ist fertig angerichtet in einer Schüssel und sieht durch die kräftige, violette Farbe des Kohls besonders appetitlich aus.
Der Rotkrautsalat ist fertig angerichtet in einer Schüssel und sieht durch die kräftige, violette Farbe des Kohls besonders appetitlich aus.
Der Rotkrautsalat ist fertig angerichtet in einer Schüssel und sieht durch die kräftige, violette Farbe des Kohls besonders appetitlich aus.

Rotkrautsalat

Rotkrautsalat nach DDR-Rezept ist ein einfacher und schmackhafter Salat, der durch seine frische Textur und sein süß-saures Aroma besticht. Er ist schnell gemacht, kann gut vorbereitet werden und passt zu einer Vielzahl von Gerichten. Ob als Beilage zu Fleisch oder als eigenständige Vorspeise – dieser Salat bringt eine frische und gesunde Komponente auf den Tisch und erinnert an die bodenständige Küche der DDR.

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Vorbereitungszeit 15 Minuten
Ziehzeit 3 Stunden
Gesamtzeit 3 Stunden 15 Minuten
Gericht Salat
Küche Deutschland
Portionen 4 Personen
Kalorien 120 kcal

Kochutensilien

  • 1 Schneidebrett und Messer: Zum Schneiden des Rotkohls, der Zwiebeln und der Äpfel.
  • 1 Schüssel: Zum Mischen des Salats.
  • 1 Löffel: Zum Umrühren der Marinade und Vermengen des Salats.

Zutaten
  

  • 1 kleiner Kopf Rotkohl ca. 600 g
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Äpfel optional
  • 4 EL Essig Weißweinessig oder Apfelessig
  • 4 EL Öl z. B. Sonnenblumenöl
  • 1 EL Zucker
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung
 

  • Den Rotkohl waschen und die äußeren Blätter entfernen. Den Kohl in feine Streifen schneiden oder hobeln. Je feiner die Streifen, desto besser kann der Rotkohl die Marinade aufnehmen.
  • Die Zwiebeln in feine Würfel schneiden und die Äpfel (falls verwendet) schälen und in kleine Stücke schneiden. Beides zum Rotkohl geben.
  • Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer in einer Schüssel gut verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Marinade sollte eine angenehme Balance aus süß und sauer haben.
  • Die Marinade über den geschnittenen Rotkohl, die Zwiebeln und die Äpfel gießen und gut vermischen. Am besten lässt man den Salat einige Stunden oder über Nacht im Kühlschrank ziehen, damit er sein volles Aroma entfalten kann.
  • Den Rotkrautsalat gut durchgezogen servieren. Er passt hervorragend zu deftigen Gerichten wie Braten, Rouladen oder auch als frische Beilage zu vegetarischen Speisen.

Anmerkungen

Varianten des Rotkrautsalats

 
  • Mit Walnüssen: Für einen knackigen Biss können gehackte Walnüsse in den Salat gegeben werden.
  • Mit Orangen: Orangenfilets verleihen dem Salat eine fruchtige und leicht bittere Note.
  • Warm serviert: Den Salat leicht erwärmen und als warme Beilage zu Fleischgerichten servieren.
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Nährwerte

Calories: 120kcalCarbohydrates: 12gProtein: 2gFat: 6g
Schlagwörter Salat
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